LEBENSART
FOTOS: Raphael Schumacher (Portrait), Sophia Schillik, Christos Manousakis
KLEINE GENUSSREISE ANS MEER
Phaedra – ein Ort mitten in Köln – hier kommt das Mittelmeer direkt auf den Teller.
Wer hier das Meer schmecken möchte, muss nicht weit reisen. „En d’r Elsassstroß“ in der Kölner Südstadt öffnet das Phaedra die Türen zu einer kulinarischen Reise entlang des Mittelmeers. Hier verschmelzen Aromen aus Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Südfrankreich – und sogar Marokko, Israel oder der Türkei – zu einem sinnlichen Ganzen. Jeder Bissen erzählt Geschichten von Sonne, Gewürzen und Handwerk. Jeder Schluck Wein trägt ein Stück mediterrane Leichtigkeit in sich.
FOTOS: Frank Jankowski
WELLNESS STATT ZAPFSÄULE
Es klingt wie ein Märchen: Aus der ehemaligen Tankstelle am Rande Kölns entstand ein Einfamilienhaus – mit einem Badezimmer, das seinesgleichen sucht. Realisiert von dem Kölner Badstudio ultramarin, setzt der Raum Maßstäbe zwischen Funktionalität, Design und Erlebnis.
„Wir wollten ein Bad, das nicht wie ein Bad wirkt, sondern wie ein Rückzugsort“, so beschreiben die Bauherren ihren Wunsch nach einer chilligen Oase für eine vierköpfige Familie, die in dem außergewöhnlichen Gebäude lebt. Kompakt sollte der Raum sein, aber großzügig wirken, klar gegliedert, dennoch voller Atmosphäre.
FOTOS: Joachim Stretz
HERZSTÜCK DES HAUSES
Unweit des Kölner Zentrums realisiert das Studio cucina eine Wohnküche, die mehr als nur ein funktionaler Raum ist: Sie bildet den Mittelpunkt des Familienlebens und verbindet Kulinarik, Kommunikation und Architektur gleichermaßen.
Das Herzstück des Hauses weist eine beeindruckende Arbeitsfläche auf:
7,5 Meter misst die Kücheninsel. Von hier aus leitet sie den Blick in Richtung Ess-/Wohnbereich und schafft so einen fließenden Übergang, der Offenheit und Weite gleichermaßen betont. Mit ihrem integrierten Sitzbereich wird sie für bis zu acht Personen zum Ort des Genusses und geselligen Austauschs. Die Dimension der Insel orientiert sich konsequent an der architektonischen Struktur des Hauses.
FOTOS: Mikail Akar
MY WORLD IS COLORFUL!
Seine Werke sind international gefragt. Mit 12 Jahren ist der kölsche Jung Mikail Akar der jüngste abstrakte Künstler.
Im Alter von vier Jahren schenkten ihm seine Eltern eine Leinwand und Fingerfarben. So weit, so normal. Die Eltern hatten zwar wenig Ahnung von der Kunstwelt, doch sie erkannten sein Talent und ermutigten ihren Sohn, seinem Interesse für die Malerei nachzugehen. Was 2016 wie in vielen Kinderzimmern begann, entwickelte sich zu einer tiefen Leidenschaft eines Kindes – und zwar für die Malerei. Im Laufe der Jahre brachte sich Mikail alles Wissenswerte selbst bei und ließ sich bei Ausstellungsbesuchen mit seinen Eltern von Künstlern wie Gerhard Richter und Jean-Michel Basquiat inspirieren.