RAFFINIERTER sTADTGARTEN

Die Gartenbesitzer ergriffen die Chance, ihr Nachbargrundstück zu erwerben und bauten auf der Doppelparzelle neu. Modern, architektonisch raffiniert, einladend und funktional zugleich – das waren ihre Ansprüche innen wie außen. Klute Gärtner von Eden aus Sundern setzte diese im Garten auf den Punkt um.

Mit Freiwerden des Nachbargrundstücks ergab sich für die Gartenbesitzerr die Möglichkeit, genau dort, wo sie sich seit langem wohl fühlten, Haus und Garten noch einmal ganz neu und groß zu denken. Minimalistisch und markant erhebt sich der Neubau aus der Wohnsiedlung. Er ist, den Hang überbrückend, in verschiedene Ebenen und Baukörper gegliedert, was für eine spannende Dynamik sorgt. Die geschosshohen Fenster des verklinkerten Baus schaffen eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum. Weil sie sehr früh in das Projekt eingebunden war, hatte die für Planung und Bau zuständige Firma Klute Gärtner von Eden die Chance, das Drinnen und Draußen optimal miteinander zu verknüpfen.

Die Gartengestaltung greift die geometrische Formensprache der Architektur auf. Für den Innenhof setzt sie auf großformatige graue Platten, die für klare Ästhetik sorgen. „Dem haben wir weite Kiesflächen und gemulchte Beete an die Seite gestellt. Sie kontrastieren mit ihrer Kleinteiligkeit und Natürlichkeit das großflächig geometrische Raster der Fugen, und im Zusammenspiel sorgen Kies-, Beet- und Plattenbereiche für ein ruhiges, harmonisches Gesamtbild und optische Weite“, so Friedrich Klute, Geschäftsführer von Klute Gärtner von Eden. Eine reduzierte Heckenpflanzung rahmt den Hof, der Hausbaum, eine Gleditschie, ist optischer Bezugspunkt und nimmt mit seinem hellen Laub dem in Anthrazit gehaltenen Hof die Strenge.


HOF ALS ZENTRALES ELEMENT

Wie gewünscht kann die Besitzerfamilie nun der Sonne folgen – mehrere Sitzplätze auf unterschiedlichen Ebenen laden zum Entspannen ein. Die obere Terrasse besticht durch eine besonders harmonische Kombination: Das Deck aus rustikalem Holz, in Stufen über Eck auf den großformatigen auf den großformatigen Bodenplatten platziert, führt die Besitzer Richtung Natur und unterstreicht dabei gleichzeitig den designorientierten Charakter des Gartens. Selbst die oft dominant wirkenden Gabionen fügen sich mit ihren Sitzflächen aus dem gleichen Holz nahtlos in das Terrassenbild ein. Die untere Terrasse verbindet Wohnbereich und Garten und ist mit den gleichen Bodenplatten belegt wie die obere. Die geschosshohen Fenster des Hauses sorgen für einen scheinbar nahtlosen Übergang. Ebenfalls in Dunkelgrau gepflasterte Wege und Treppen aus Betonstufen verbinden die verschiedenen Ebenen und leiten, gerahmt von üppiger Bepflanzung, von Terrasse zu Terrasse – im Dunkeln indirekt beleuchtet.

Auch bei der Bepflanzung griff das ­Klute-Team die durch die Architektur vorgegebene reduzierte Formensprache auf: Weite Rasenflächen im Wechsel mit dichten Lavendelblühfeldern um die gepflasterten Terrassen, das warme Braun gemulchter Beete hebt sich von den hellen Kiesflächen ab. Üppige Gräser säumen Wege und Treppen und sorgen so für eine naturnahe und doch urbane Atmosphäre. Klassiker wie Obstbäume oder Wilderdbeeren bieten Naschgarten-Charme mitten in der Stadt. Ein Gartenhaus fügt sich harmonisch in die grüne Umgebung des Gartenbereichs ein. „Hier ist ein von Grund auf durchdachtes Zuhause unter freiem Himmel entstanden, perfekt zugeschnitten auf die Architektur des Hauses und die Wünsche seiner Besitzer“, fasst Friedrich Klute zusammen.

www.klute-garten.de

www.gaertner-von-eden.de

Planung/Ausführung Klute Gärtner von Eden, Sundern